Hückeswagen - Kommentar: Bloß nicht wieder nur halbe Sachen
Den Autofahrern, die regelmäßig Richtung Remscheid oder Wermelskirchen müssen und dabei über Bergisch Born fahren, stehen unangenehme Monate bevor. Denn die ausgewiesenen Umleitungen wegen der Komplettsanierung der B 237 zwischen Dörpe und Bergisch Born sind lang, die Fahrt darüber ist zeitintensiv. Vor allem, wer zur Arbeit oder nach Hause will, will das auf dem schnellsten Weg. Aber der Landesbetrieb Straßen NRW und die anderen an der Sanierung der Fahrbahn beteiligten Behörden sehen keine andere Möglichkeit, als die Bundesstraße für Monate komplett zu sperren. Unangenehm ist das auch für die Anwohner, die entlang der Umleitungsstrecken leben. Müssen sie doch monatelang (noch) mehr Verkehr erdulden. Nach einer ersten Sanierung der maroden Fahrbahndecke und ihres Unterbaus vor drei Jahren darf diese Sanierung nun nicht wieder halbherzig sein. Denn wenn sich kurzum erneut die Fahrbahn auflösen sollte, wäre das eine maßlose Verschwendung von Steuergeld und eine Ohrfeige für die Autofahrer, die eine monatelange Umleitung in Kauf nehmen müssen. büba
